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Themen Tag mit Tu Than und Buddhismus

Schnupperkurs in “Tu Than” – das war auch für uns im Asien-Haus etwas ganz Neues. Und so wollte der “Meister” Thach Nguyen und auch Trainer Eberhardt Schöttle erst einmal wissen, was die 25 Teilnehmer zum Mitmachen bewegt hatte.

Tu Than heisst “sich verbessern” auf Vietnamesisch. Es greift alltägliche Bewegungen auf und verändert und ergänzt sie spielerisch durch neuartige, ungwohnte Bewegungen. Diese Bewegungsvielfalt soll dem Anwender helfen, vom Alltag abzuschalten und seine innere Ruhe zu finden. Ihm dabei helfen, körperlich und geistig fit zu bleiben. Trotz der Elemente klassischer Kampfkünste unterscheidet sich Tu Than deutlich von anderen Kampfsportarten. Tu Than arbeitet bewusst ohne Gürtelprüfungen, ohne Wettkämpfe und ohne Hierarchien.

Der Vortrag über “Buddhismus in Asien, Buddhismus im Westen” von Wolfgang Staufner, dem Leiter des buddhistischen Zentrums Sakya Dechen Ling in Stuttgart, gab zuerst einmal eine kurze Einführung in den Buddhismus, in der auf den historischen Buddha und die Vier Edlen Wahrheiten eingegangen wurde. Wolfgang Staufner sprach über das Ego, das Karma, das Prinzip von Ursache und Wirkung und den Kreislauf des Lebens. Die Philosophie des Buddhismus unterscheidet sich grundlegend von den monotheistischen Religionen wie Judentum, Christentum und Islam und so gab es als Reaktion auf den Vortrag viele Fragen aus dem Publikum und eine angeregte Diskussion.

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